Schaalsee | NebelTour

27. Januar 2019

Anleger in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner

Raus aus der Stadt, rein in die Natur. Diesmal haben wir uns das UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee für eine kleine Erkundungstour ausgesucht.

Das über 300 km² große Schutzgebiet Schaalsee liegt eine knappe Autostunde östlich von Hamburg. Kernstück ist der 24 km² große und über 70 m tiefe Schaalsee, der Hauptort ist Zarrentin. Neben dem Schaalsee prägen naturnahe Buchen- und Bruchwälder, Moore, weitere Seen und Kleingewässer aber auch Kulturflächen wie Weideland, Feuchtwiesen und Äcker die abwechslungsreiche Landschaft.

Bei dichtem Nebel starten wir unsere Erkundung am Informationszentrum PAHLHUUS in Zarrentin, das jetzt im Januar geschlossen ist und spazieren am westlichen Seeufer entlang. Das Strandbad, die Anlegestelle und die Tretboote liegen verlassen da und scheinen auf den Sommer zu warten. Nur in der Schaalseefischerei regt sich Leben; hier wird frischer und geräucherter Fisch verkauft.

Informationszentrum PAHLHUUS in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Badestelle in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Schilfufer am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Tretboote in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Schaalseefischerei in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner

Das Seeufer von Zarrentin ist gesäumt von zahlreichen Stegen und Boothäuschen. Oberhalb des Steilufers thront das ehemalige Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jh. Neben der Klosterkirche dienen die aufwändig renovierten Gebäude des Areals heute als Veranstaltungsort, Bücherei, Amtssitz und Heimatmuseum.

Fischerboote in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Fischerboote in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Kirche und Heimatmuseum in Zarrentin am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner

Idyllisch wandern wir über einen schmalen Damm, der den Kirchsee vom Schaalsee trennt und erreichen über eine rustikale Holzbrücke die Halbinsel Strangen. Wegen des dichten Nebels bleibt uns der Blick über die weite Seenlandschaft verwehrt. Wir umrunden den Kirchsee und passieren einen herrlichen Auwald; der dichte Nebel und der hohe Wasserstand unterstreichen die fast mystische Stimmung dieses Ortes. Über den Uferweg wandern wir wieder zurück zum Parkplatz am PAHLHUUS.

Wanderweg am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Schilfufer am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Schilfufer am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner
Wanderweg am Schaalsee im Nebel. Foto: Kerstin Bittner

Morgen erinnert uns dann der frisch geräucherte Saibling an diesen schönen Ausflug. Und als ehemalige Konstanzer amüsieren wir uns, dass der bekannteste Speisefisch vom Schaalsee, die Maräne, der Sage nach, vom Teufel aus dem Bodensee geholt wurde.

Hölzerne Teufelstatue in Zarrentin am Schaalsee. Foto: Kerstin Bittner

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