Planten un Blomen | SchietWetter

13. März 2019

Sukkulentenhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner

Mal wieder grau in grau in Hamburg? Dann genießt doch einfach die warmen Regionen unserer Erde in den Tropengewächshäusern des alten Botanischen Gartens.

Der Park Planten un Blomen ist bei schönem Wetter eine Oase der Ruhe inmitten der Großstadt. Aber auch bei Schietwetter lohnt sich ein Besuch, denn hier kann man sich in den Schaugewächshäusern des Botanischen Gartens der Universität Hamburg auf eine Reise durch die warmen Klimazonen der Erde begeben. Die denkmalgeschützten Glashäuser wurden 1963 zur Internationalen Gartenbauausstellung eröffnet und sind nur wenige Gehminuten von den Bus- und Bahn-Stationen Stephansplatz und Dammtor entfernt.

Außenansicht der Tropengewächshäuser der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner

Der Rundweg startet in den Tropen. Mehr als 20° C und die hohe Luftfeuchtigkeit lassen das Kameraobjektiv beschlagen – perfekt, um hier länger zu Verweilen und sich im Ökosystem Regenwald Palmen, Bambus, Orchideen oder bekannte Nutzpflanzen wie Bananen und Kakao genauer anzuschauen.

Tropenhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner
Bananenpflanze in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner
Kakaobaum in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner

Etwas kühler ist es im Cycadeen-Haus; als Biologin mein persönlicher Favorit. Denn die Palmfarne sind trotz ihres Namens weder Palmen noch Farne, sondern eine sehr altertümliche Pflanzengruppe von Nacktsamern zu denen auch unsere Nadelbäume gehören.

Palmfarnhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner

Im anschließenden Subtropenhaus wachsen überwiegend Pflanzen aus dem Mittelmeergebiet, dementsprechend ist es hier im Winter kühl und trocken. Das ändert sich schlagartig beim Betreten des Farnhauses. Besonders fasziniert haben mich die halb ausgerollten jungen Farnwedel.

Subtropenhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner
Verschiedene Blüten in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner
Farnhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner
Farnhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner

Und dann betritt man im fünften und letzten Glashaus die Wüste. Hier lassen Kakteen, Euphorbien, Agaven, Aloen und Bromelien das Herz von Sukkulentenfans höher schlagen. Hier findet man auch die Mittagsblumen, die momentan leider nicht blühen – ein guter Grund nochmals wiederzukommen.

Kakteen in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner
Sukkulentenhaus in den Tropengewächshäusern der Universität Hamburg im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner

Die Tropengewächshäuser sind Mo-Fr von 9 – 16:45 Uhr und Sa, So & Feiertags von 10 – 17:45 Uhr geöffnet. Im Winter (November – Februar) schließen sie jeweils eine Stunde früher. Der Besuch ist kostenlos, aber eine Spende zum Erhalt der Gewächshäuser ist gerne gesehen.

Weitere Informationen über den Botanischen Garten Hamburg (Freigelände in Klein Flottbek und Tropengewächshäuser), Führungen und Veranstaltungen findet Ihr auf der Seite der Gesellschaft der Freunde des Botansichen Gartens Hamburg e.V.

Und wenn es dann nach dem Besuch der Gewächshäuser aufgehört hat zu regnen lohnt sich ein Abstecher zum nahegelegenen Japanischen Teehaus. Dort läßt man dann die kleine Weltreise bei einer Tasse grünen Tee (Mai – September, Di – Sa, 15 – 18 Uhr) ausklingen.

Japanisches Teehaus im Park Planten und Blomen. Foto: Kerstin Bittner


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