Blankenese | TreppaufTreppab

  • Beitrags-Kategorie:Hamburg

Während sich samstags in der Hamburger Innenstadt und am Hafen die Menschenmassen tummeln, geht es im ehemalige Fischer- und Lotsendorf Blankenese eher beschaulich zu.

Und auch das ist wieder eine Ecke von Hamburg, die man von der Stadt aus bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Ich steige bei den Landungsbrücken in die S1 und in knapp 20 Minuten erreiche ich Blankenese.

Blankenese liegt direkt an der Elbe am Hang, daher durchziehen zahlreiche Treppen und steile Gassen den Ort, die es zu erkunden gilt. Vom S-Bahnhof beginne ich meinem Ausflug eher planlos und lasse mich durch die zahlreichen kleinen Straßen treiben und steige einfach die eine Treppe herunter und die nächste wieder herauf. So spare ich mir den nächsten Gang ins Fitnessstudio und finde zudem hinter jeder Ecke eine bezaubernde Gasse, eine verwinkelte Treppe, ein malerisches Häuschen oder einen neuen Blick auf die Elbe. Besonders vom “Steilen Weg” hat man einen grandiosen Ausblick auf Blankenese und die Elbe und ich mein Ziel, den Süllberg, vor Augen.

Noch die letzten Stufen erklimmen und dann erreiche ich das Hotel- und Restaurant Süllberg und gönne mir eine Pause mit Erdbeerkuchen. Ich geniesse die grandiose Sicht von der Terasse aber mein Blick wandert immer zum Turm, der über die Bäume ragt. Ich frage an der Hotelrezeption und sie erlauben mir, den Turm zu besteigen. Was für eine Aussicht! Von dort liegt einem Blankenese, die Elbe, Airbus Finkenwerder und ganz am Horizont auch der Hamburger Hafen zu Füssen. Mein Beschluss steht fest, hier muss ich noch mal bei spannendem Licht herkommen.

Nun geht es aber endgültig treppab, denn fast von jeder Stiege in Blankenese kommt man irgendwann an den Strand und der ist für einen Stadtstrand wirklich klasse. Feinster Sand mit Blick auf die Elbe und, wenn man Glück hat, fährt auch noch ein dicker Pott vorbei. Von hier hat man einen schönen Überblick über das Treppenviertel von Blankenese… wenn da nicht die vielen Stufen wären, die ich nun wieder hinauf zur S-Bahn-Station steigen muss.